Norbert Alexiou wächst in bürgerlichen Verhältnissen mit seinen Eltern und drei Geschwistern in Deutschland auf. Mit 16 Jahren enthüllt ihm seine krebskranke Mutter Hedi ein lang gehütetes Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird: Nicht ihr Ehemann ist Norberts leiblicher Vater, sondern ein US Soldat Namens Theodore R. Moore, der kurz nach der Geburt ihres Sohnes wieder in die Staaten zurückversetzt wurde. Um das Ansehen ihrer Familie in Deutschland zu wahren, musste Hedi damals zustimmen, Norberts wahre Herkunft zu verschweigen und alle Unterlagen zu vernichten. Norbert ist verstört und fassungslos. Aus Angst vor familiären Konsequenzen verlangt Hedi nach ihrem Geständnis von ihrem Sohn diese Angelegenheit niemals andern gegenüber zu erwähnen.


Bis zu seinem 30sten Lebensjahr hält Norbert sein Versprechen ein. Dann wird der Wunsch nach dem fehlenden Teil seiner Identität so stark, dass er zu recherchieren beginnt. Spärliche Informationen seiner Mutter, mangelnde Unterstützung des U.S. Militärs und behördliche Hürden erschweren die Suche nach seinem Vater Theodore. Er fürchtet, angesichts des wahrscheinlichen Alters seines Vaters, dass er ihn nicht mehr lebendig findet. Dennoch beschließt Norbert nach vier Jahren der vergeblichen Nachforschungen intuitiv, nicht aufzugeben. Er entschließt sich, in die U.S.A. zu fliegen und die Suche vor Ort fort zu setzen.

Norbert erfährt dort eine Welle der Hilfsbereitschaft von Privatpersonen, Anwälten und Organisationen. Zwei Jahre lang forscht er und stößt doch immer wieder auf die gleichen Hindernisse: Behörden, Gesetze, Datenschutz. Norbert ist verzweifelt. Seine einzige Hoffnung ist ein Privatdetektiv. Nach einem Jahr gibt dieser resigniert sein Mandat zurück und verweist ihn an Dick Bielen in St. Louis/Missouri, ein Spezialist für Militärangelegenheiten. Bielen hat Zugang zum dortigen Militärarchiv und stößt tatsächlich auf die Adresse von Theodore R. Moore. Nach einer insgesamt achtjähriger Suche steht Norbert seinem Vater im August 1999 in Texas gegenüber.


Vom ersten Augenblick an spüren Vater und Sohn eine tiefe Verbundenheit. In intensiven Gesprächen lernen Norbert und Theodore sich näher kennen, ergänzen fehlende Informationen und tauschen sich über ihr bisheriges Leben aus. Norbert erfährt, dass auch sein Vater nach ihm fahndete, und lernt seine beiden amerikanischen Halbbrüdern kennen. Theodore erzählt, warum er seiner Familie die Existenz seines deutschen Kindes verschwieg. Über 40 völlig unvorbereitete enge Verwandte nehmen Norbert während eines Familienfestes als ihr neues Familienmitglied herzlich auf. Norberts größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen.


Norbert spürt ein wachsendes Interesse der Gesellschaft an seiner Lebensgeschichte und seinem ungewöhnlichen Weg zu seinen amerikanischen Wurzeln. Die Aufarbeitung seiner Vergangenheit, die erfolgreiche Auseinandersetzung mit seiner Identität und der enge Kontakt zu seiner Familie motivieren ihn, ein Filmprojekt zu entwickeln und eine Selbsthilfe-Organisation zu gründen.

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